Filemaker, die bessere Alternative zu Microsoft Access?

Welche Alternative gibt es zu Microsoft Access?
 

Microsoft Access ist in die Jahre gekommen. Die meisten „Verbesserungen“ sind häufig nur kosmetischer Natur, VBA wird seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt, die Datenbankgröße ist auf 2 GByte beschränkt und vieles mehr.

Dies ist alles nicht mehr zeitgemäß. Dennoch ist Microsoft Access immer noch in vielen Unternehmen im Einsatz. Grund hierfür ist leichte Lernkurve sowie die respektablen Ergebnisse, die sich in kurzer Zeit erzeugen lassen.

Besonders der Berichtseditor ist ungeschlagen in seiner Leichtigkeit der Bedienung und der zu erzielenden professionellen Ergebnisse. Weiter hervorragend ist die Integration in Microsoft Office Familie. Wen wunderts…

Nichtsdestotrotz gerät man schnell an die Grenzen von Microsoft Access. Viele ärgerliche Beschränkungen wie z.B. die maximale Datenbankgröße von 2 GByte (lässt sich durch mehrere Datenbanken natürlich irgendwie umgehen, trotzdem unschön), bei größeren Projekten kann es zu unvorhergesehenen Fehlern kommen, beim Import werden nur die ersten 8 Datensätze auf Korrektheit überprüft und und und).

Da die Desktopdatenbank von Microsoft Access bei mehreren Benutzer störanfällig und langsam werden kann, soll hier eine Alternative aufgezeigt werden.

Szenario: Kleine Abteilungen ohne Zugriff auf eine IT-Abteilung, die z.B. eine Datenbank für Laborauswertungen, Messwertverwaltung usw. erstellen möchten. In diesem Szenario soll ein SQL Server nicht zum Einsatz kommen.

Im kommenden Teil dieses kleinen Vergleiches werde ich Filemaker Pro Advanced vorstellen. Ein Datenbanktool, das aus dem Mac-Bereich kam und auch für Microsoft Windows (auch als Server-Version) verfügbar ist.

Die Datenbanklimits bewegen sich hier im Terabyte-Bereich! Ein 2 GByte Limit gibt es auch, aber nur für die maximale Größe eines Eingabefeldes!

Einige technische Daten:

Dateigrösse: max 8 Terabyte
Anzahl Tabellen / Datei: 1 Mio
Anzahl Felder / Tabelle: insgesamt 256 Mio

Kapazität eines Felds: 2 GByte

 

Diese Spezifikation sieht doch schon zeitgemässer aus..
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